In Gedenken an
1963 – 2026
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Andreas.
Er war Visionär und Unternehmer mit außergewöhnlicher Tatkraft. Andreas dachte groß, erkannte Möglichkeiten früh und hatte die Entschlossenheit, aus seinen Vorstellungen erfolgreiche Projekte zu machen.
Er konnte Begeisterung für ein Ziel wecken, das andere noch gar nicht vor Augen hatten. Er brachte Partner zusammen und gewann mit seiner Energie Menschen dafür, gemeinsam mit ihm daran zu arbeiten.
Sein unternehmerischer Weg führte ihn vom internationalen Musik- und Veranstaltungsgeschäft in die Beratung und Entwicklung von Freizeit- und Erlebnisangeboten, die für ihn immer mehr waren als Unterhaltung. Mit der AWC schuf er die Grundlage für seine Arbeit an Science Centern, Ausstellungen und großen Besucherattraktionen. Er begleitete internationale Unternehmen bei ihrer Entwicklung in Europa und verwirklichte eigene Projekte auch international.
Andreas gründete Unternehmen und führte Teams. Er dachte über Branchen und Ländergrenzen hinweg und verband Lernen, Kultur und Unterhaltung. Dabei beschäftigte ihn auch, wie sich die Gesellschaft verändert und was das für die Orte bedeutet, an denen Menschen zusammenkommen. Große internationale Blockbuster-Ausstellungen in Europa, das Odysseum in Köln und das Explorado-Kindermuseum trugen seine Handschrift.
In den letzten Jahren bewegte ihn vor allem die Vision einer Gesellschaft, die wieder Orte bekommt, die Menschen verbinden und verödende Innenstädte mit neuem Leben erfüllen.
Mit seinen Projekten hat er sehr viele Menschen erreicht und begeistert.
Stolpersteine sah er als Herausforderungen. Wenn ein Weg versperrt war, suchte er einen anderen. Er konnte hartnäckig sein und ließ sich von Schwierigkeiten nicht schnell entmutigen. Er übernahm Verantwortung, traf Entscheidungen und hatte den Mut, auch ungewöhnliche Vorhaben anzugehen.
So kannten wir ihn auch als Familie: voller Energie und immer mit neuen Plänen. Wir haben einen Teil seines Lebens mit ihm geteilt, seine Überzeugungskraft, seinen unermüdlichen Gestaltungswillen und auch seinen westfälischen Dickkopf. Wenn wir daran denken, haben wir bei aller Trauer auch ein Lächeln im Herzen.
Wir blicken mit Liebe und Stolz auf sein Leben und auf das, was er geschaffen hat. Wir danken allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben und uns jetzt ihre Anteilnahme zeigen.
Er wird uns sehr fehlen.
In Liebe und Dankbarkeit
Seine Kolleg:innen und seine Familie
